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JETZ IM ARBEITSZIMMER THEALIT:

Das neue Jahr beginnt ausgerechnet mit Workshops über das „Enden”, genauer gesagt über die Stärkung von Fähigkeiten für ein „besseres Enden”. 

Die Working Group on Endings formuliert ihre Fragen mit diesen Worten: „Wie können wir Kollektive zu einem verantwortungsvollen und achtsamen Ende führen? An zwei Workshopstagen sind die Teilnehmenden eingeladen, gemeinsam über Geschichten von Kollektivauflösungen nachzudenken und Enden als wichtige Momente des Wissens und gegenseitigen Care-Handelns anzuerkennen. Unserer Erfahrung nach ist Burnout – der aus kapitalistischen Sozial- und Arbeitsstrukturen resultiert – einer der Hauptgründe dafür, dass Menschen nicht die Zeit und Energie haben, kollektive Arbeit angemessen zu beenden. Stattdessen kommt es oft zu einem plötzlichen Bruch, bei dem Menschen einfach aussteigen. Das veranlasst uns, die ambivalente Beziehung zwischen Scheitern und Enden zu untersuchen. Es lädt uns auch dazu ein, alternative Wege zum Beenden kollektiver Arbeit zu üben, den Care-Gedanken in den Vordergrund zu stellen und Raum für Trauer schaffen. Indem wir Raum schaffen, um Geschichten über Auflösungen zu teilen und anzuhören – indem wir das Ende rekapitulieren –, erkennen wir Enden als Träger von Wissen für die Zukunft an.”

Die Workshops finden im Arbeitszimmer thealit statt und stehen allen Interessierten offen. Je nach Bedarf können sie auf Englisch und Deutsch stattfinden. Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen!

Zum Anmelden und mit Fragen bitte an Charlotte Perka von der Working Groups on Endings wenden: cs.perka(at)posteo.de

Bild: Kaja Meyer

Die „Working Group on Endings” (Astor Roth, Charlotte Perka, Jakob Karpus, Ruxin Liu) ist eine temporäre Konstellation, die aus einem gemeinsamen Reflexionsrozess über das Beenden hervorgeht: über das Ende von Projekten, in die sie involviert sind, darüber, wie (das Arbeiten) danach weitergehen kann und über das transformierende Potenzial eines bewussten Abschlusses.